„Walther Rode-Preis“ geht 2018 an Michael Pammesberger

11. September 2018
Anerkennung von Medienhaus Wien für den Karikaturisten des Kurier. Preisverleihung am 8. November.
Erstmals wird mit dem „Walther Rode-Preis“ ein Karikaturist ausgezeichnet: Michael Pammesberger ist nach Ansicht der Jury von Medienhaus Wien ein in seiner Disziplin hervorragender Künstler und politischer Publizist. „Er ist ein analytischer Beobachter des Zeitgeschehens, der höchst vergnüglich in wenigen Strichen erfasst, was lange Texte oft nur schwer erläutern können“, begründet Medienhaus Wien-Gesellschafter Andy Kaltenbrunner die Jury-Entscheidung: „Wenn Öffentlichkeit in die Irre geführt werden soll, wird die Wirklichkeit in Pammesbergers Karikaturen wieder zur Kenntlichkeit verzerrt.“

Der Karikaturist arbeitet seit mehr als 20 Jahren für den Kurier, davor und daneben auch in weiteren Zeitungen und Magazinen und für Buchpublikationen. Er ist wie der Namensstifter des Preises, Walther Rode, gelernter Jurist.

Der von der Forschungsgesellschaft Medienhaus Wien mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am Abend des 8. November verliehen. Die ausführliche Laudatio, die Pammesbergers Arbeit aus der Perspektive der Journalismusforschung betrachtet, ist danach hier zum Download verfügbar.

Der Preis wird im Andenken an den österreichischen Rechtsanwalt und Publizisten Walther Rode (1876-1934) vergeben, dem ab 1928 ein weiteres Arbeiten in Österreich unmöglich war und dessen Bücher und Schriften im Faschismus verboten wurden. Die PreisträgerInnen werden von den Medienhaus-GründungsgesellschafterInnen (Hon. Prof. Dr. Andy Kaltenbrunner, Univ.-Prof. DDr. Matthias Karmasin, Dr. Daniela Kraus, Univ.-Prof. Dr. Alfred J. Noll, Dr. Astrid Zimmermann) und dem Forschungsteam ausgewählt. PreisträgerInnen der vergangenen Jahre waren die ORF-Redaktionen von „Report“ und „Hohes Haus“, Günter Traxler (Der Standard), das Okto-„Medienquartett“ und Florian Klenk (Falter).




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